Sonntag, Januar 28, 2007

vier Musketiere in Perth

Nach den erholsamen Tagen in Brisbane (Danke an die Prescott's für das tolle Essen), ging es weiter nach Perth um zwei weitere Steiner Originale zu besuchen. Kaum bei Dobi und Fägi angekommen, ging es mit den Jungs schon in den Ausgang. OK, wer in Perth in den Hip-e Club geht, muss damit rechnen, dass man den einen oder anderen Schweizer/in trifft. (Aber dass dört de Gäli triffsch, isch unglaublich)
Nun waren wir also schon vier Steiner. (OK, de Gäli isch jo mittlerwile zum Sissler mutiert, aber nach zwanzig Johr FC Stei wämer emol nit eso sträng si ;-))
Mit den drei Jungs durfte ich ein paar tolle Tage verbringen, welche ich nicht vergessen werde. (Vor allem die von Dolbi gefangenen Krebse (zuerst blau, dann rot, dann jammi und ein kaputtes Trommelfell), der Australian Day mit dem Feuerwerk und den anschliessenden Bränden (Dobli war ganz aus dem Häuschen), die zahlreichen Polizeikontrolle wegen Gäli und nicht zuletzt das gemütliche Beisammensein beim BBQ behalte ich gerne in Erinnerung.

Ach so, da wäre ja noch Perth. Kurz gesagt, klein aber fein und das beste Klima in ganz down under. (Usser wen de Fön chunt, gäu Jungs)

Mittlerweile bin ich wieder in Sydney gelandet und geniesse noch einmal die warmen Sonnentage und die Ruhe im bot. Garten, bevor ich meine Badeschlappen endgültig einpacke.

mit francuzzo@sydney ist es somit vorbei
wer weiss, vielleicht heisst es bald francuzzo@dehei

auso bis die Tage

Donnerstag, Januar 18, 2007

Steinertreff

Bevor es wieder Richtung Sydney zurück geht, freue ich mich nun auf das Wiedersehen von zwei echten Steinern. Mit Madame Prescott in Brisbane und Dolbi75 in Perth (just around the corner) geniessen ja noch andere Fricktaler dieses schönen Land. (Manche schon etwas länger ;-)
(übrigens: Stein, schönstes Dörfli des Fricktal, ist nicht nur wegen der längst befahrbaren Holzbrücke von Europa ein Besuch wert)

The grand Finale

Tja, hatte nun genügend Gelegenheit, um das surfen zu lernen. Musste jedoch leider feststellen, dass man zwar sehr schnell auf dem Brett steht, aber genau so schnell wieder herunterfallt. ;-) Wie auch immer, in Surfers Paradise steht nun the grand Finale an.

Noosa

Noosa ist ein kleines herziges Städtchen, welches ideal für die Sommerferien ist und mir wie Nizza vorkommt. (ausser dass hier keine Twingos herum fahren :-) Direkt am Nationalpark gelegen, gibt es hier viele Möglichkeiten um die Natur zu geniessen. Noosa hat mit den Sunshine und dem Sunrise Beach aber auch zwei wunderschöne Strände, welche für Surfer (vor allem Anfänger) gerne genutzt wird. Bei den Restaurants und Kaffees ist ein wenig auf die Preise zu achten, ansonsten kann man hier locker für ein Zmorge 30$ ausgeben.Trotzdem sollte man Noosa auf jedenfall besuchen.

Dienstag, Januar 16, 2007

Fraser Island

Nach 12 Stunden Busfahrt, bin ich in Hervey Bay angekommen. Hervey Bay ist Ausgangspunkt für die 2 Day Fraser Explorer Tour, welche am nächsten Tag los ging. Fraser Island ist ca.120km Lang und 15km Breit und damit die grösste Sandinsel der Welt. Hier gibt es keine geteerten Strassen und man kann sich nur mittels Geländewagen oder zu Fuss fortbewegen. Vor allem beim durchqueren der Regenwälder oder Sanddühnen, kommt man um einen Marsch nicht vorbei, welches jedoch ein mega Erlebnis ist. (Zumindest solange man Wasser dabei hat) Gutes Schuhwerk ist von Vorteil, vor allem dann, wenn man sich vor Spinnen und Schlangen fürchtet, welche es hier zahlreich gibt. Die Dingos sind eher harmlos aber dennoch nicht zu unterschätzen. Auf jedefall sollte die Dingos nicht gefüttert werden, woran sich paar dumme Touris wiedereinmal nicht hielten. (Geht einem das Futter aus und Mama Dingos sollte immer noch gefrässig sein, sollte man schnelle Schuhe haben oder zumindest nicht der letzte sein ;-)
Während dem Walk zum Lake Wabby begegnete ich nicht etwa den drei Chinesen mit dem Kontrabass aber den 3 Koreaner ohne Wasser. Halb-verdurstet sassen die 3 Jungs am Boden und verzapften sich was. Gierig nach meiner Wasserflasche schauend, zögerte ich nicht lange und rannte davon. Nein, natürlich nicht und die Jungs bekamen von meinem Wasser ab. Nachdem nun meine Falsche auch leer war, forderte ich die Jungs auf, aufzustehen und weiter zu gehen. Nach einer weiteren halben Stunden erreichten wir dann gemeinsam den Susswassersee, wo wir uns eine Abkühlung gönnten. (Die Jungs traf ich dann am Abend im Resort wieder, wo sie sich mit ein paar Bierchen und einem koreanischen Glückbringend bedankten.)
Neben den Walks durch den Regenwald oder Sanddühnen, kühlenden Plantschen in den zahlreichen Susswasserseen (Lake MCKenzie war der schönste), gibt es noch zahlreiche Aussichtspunkte, von denen die Insel betrachtet werden kann. Wer Glück hat, sieht von (Indian Head) aus Haie und Delphine. Noch einen besseren Überblick kann man sich mittels einem Flug (60$) um die Insel erschaffen, welches gemäss den holländischen Kollegen zu empfehlen ist.
Fraser ist eine schöne Insel und hat mit dem Seventy-Five Mile Beach, Eli Creek, Maheno Shipwreck und Pile Valley für jeden etwas zu bieten. Wer jedoch dem Robinsonfeeling etwas näher kommen möchte, sollte eine Geländewagen und ein Zelt mieten und die Insel auf eigene Faust erkunden.

Donnerstag, Januar 11, 2007

Von Cairns nach Airlie Beach


Kaum in Cairns angekommen, hat mich das tropische Klima für zwei Tage ausser Gefecht gesetzt und aus dem geplanten Segel und Tauchtrip wurde nichts. (Immerhin, fand ich das WC mittlerweile im Schlaf ;-) Für einen Tagesausflug nach Fitzroy und einem Rendez-vous mit einer Sea-Turtle (dachte zuerst es sei E. T. – Der Ausserirdische, welcher mir da hinterher schnorchelt) reichte es dann doch noch.
Da meiner Erlebnisse in Cairns eher mittelmässig waren, machte ich mich auf den Weg nach Townsville. Der strategische gut gelegene Hafen macht Townsville wirtschaftlich und industriell zur Nummer eins im Norden. Trotzdem hat Townsville den Scharm nicht verloren und zahlreiche Museen, Kaffees, Restaurant usw., laden für ein paar gemütliche Tagen ein. Das Umland ist vor allem wegen der vorgelegten Magnetic Island und den Goldgräberorten Charters Towers und Ravenswood bekannt. Wer also Gold suchen und Wildlife erleben will, ist hier am richtigen Ort.
Nachdem ich die Taschen voller Gold hatte, konnte ich mich weiter in Richtung Airlie Beach machen. Mit der Matador fand ich dann ein Rennsegelboot alla Alinghi, wo ich meinen geplanten Segeltour nachholen konnte. Die vier Tage auf dem Boot waren einfach der Hammer und nur zu empfehlen. (Wer nicht Schaukelfest ist, gerne im Schatten ist oder mit einer Quickdusche von 60 Sekunden Probleme hat, sollte sich ein anderes Boot suchen) Die schönsten Bilder (Whitehaven Beach usw.) kann man sich aber auch während eins bis zwei Tagen auf den Whitsundays hineinziehen und sich wie im Paradies fühlen.
Nach den 'stürmischen' Tagen auf See, erhole ich mich (nach dem guten Ratschlag von Turi, Danke Du Määäz) nun ein paar Tage auf Hayman Island bevor es Richtung Fraser und Noosa weitergeht.

Also bis die Tage

Montag, Januar 01, 2007

Averna in Melbourne

Melbourne hat mir sehr gut gefallen und ist mir wie eine Mischung aus London, Athen und Rom vorgekommen. Vor allem abends in der Lygon Street, kann man sich richtig verwöhnen lassen. (OK, vielleicht sollte ich an dieser Stelle hinzufügen, dass die Lygon Street in little Italy ist und man hier gerne über den Hunger hinweg essen kann. Kann ja nicht schaden, nachdem ich in Sydney 6 kg verloren habe ;-) Wer hier italienisch Spricht, wird bevorzugt behandelt und der eine oder andere Averna kommt von herzen und muss nicht bezahlt werden. (Übrigens ist bei Brunettis immer noch la Mamma in der Küche. ;-)

Wer dann noch mehr als die Lygon Street sehen will, kann sich auf dem Observation Deck im Rialto Hotel oder mit dem City Circle Tram einen guten Überblick der Stadt verschaffen. (Das Observation Deck wird ab Februar 07 zum Eureka Tower zügeln. Der neue Tower ist mit 300 Meter der zweithöchste Wolkenkratzer der Südhalbkugel)
Nachdem die zahlreichen Parks vom Deck gesichtet wurden, sollte einem tollen Picknick nichts im Wege stehen. Der folgende Spaziergang durch den Royal Botanic Gardens ist wunderschön und ist genau das Richtige für die Verdauung.
Wer lieber andere Sport treiben lässt, kann in Melbourne vor allem Cricket oder Football sehen. (Fussball oder Soccer kann man sich sparen) Mit den Australian Open und dem Formula 1 Grand Prix im Januar, sind noch zwei andere Grossanlässe und die Stadt platzt aus allen Nähten. Als Alternative für die Damen, kann hier auch gut geshopt werden. Zahlreiche namhafte Factory Outlets in der Bride Road oder Smith Street können spätistens am Flughafen zum Problem werden. (Da ich schon mit 26 Kilo gekommen bin (ohne HG), bin schon froh, dass es keinen La Martina Store gab ;-)
Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Queen Victoria Market, Federation Square, Victorian Arts Centre, Crown Casino, und die St Kilda Esplanade. Den Zoo und das Aquarium kann man sich sparen und geniesst Wildlife lieber auf Phillip Island.
Tja, 6 Tage sind schnell vergangen und es dürften gerne noch ein paar mehr sein. Nun steht segeln in Cairns auf dem Programm und ich sage danke und aufwidersehen Melbourne.

Donnerstag, Dezember 28, 2006

Von Adelaide nach Melbourne


Nachdem wir in Adelaide unser Auto am Flughafen in Empfang nahmen und bevor es Richtung Great Ocean Road losgehen konnte, musste wir zuerst ein paar Minuten investieren um sich im Aussie-Auto zurecht zu finden. (Ok, wo ist hier der Blinker? Ahhh hier, und schon ging der Scheibenwischer an. Die Sicherheitsgurten sucht man auch oft auf der falschen Seite. Down under eben ;-)
Nun konnte es jedoch Richtung Great Ocean Road losgehen und nach KM-langem geradeaus fahren und unzähligen Salzseen hiess der erste stopp Meningie. Während ich am Steg ein paar Fotos machte, fragte mich eine ältere Dame, ob es wohl heute zu regnen beginnt. Wohl kaum antwortete ich, denn am Himmel waren keine Wolken zu sehen. Sie erklärte mir, dass die Wasserres. sehr knapp sind und Regen nun dringend nötig sei. Aus dem Chat wurde nun ein tolles Gespräch und Rita Clark erzählte mir die Geschehnisse der letzten 50 Jahren. ;-) Auf die Frage, ob ich schon vom lokalen Coorongfisch probiert habe, antwortete ich natürlich mit nein. Sie erwiderte "You naughty boy you" und ich konnte mich fast nicht mehr halten vor lachen. Mit ein paar Lollies im Sack und dem Versprechen, dass ich den Fisch noch probiere, verabschiedete ich mich von Rita Clark und machte mich weiter auf den Weg. (Übrigens der Fisch muss man wirklich probiert haben und schmeckt fabelhaft)

Nächster Halt war Robe. Wer Kunst und gutes Essen liebt, muss nach Robe gehen. In den zahlreichen Galerien findet man tolle Bilder und gutes Essen im selben Raum. Den Sonnenuntergang mit einem guten Glas Wein geniessen ist hier ebenfalls ein muss. Auf der Great Ocean Road fährt man an zahlreichen Fischerdörfer vorbei. Apollo Bay gehört auch dazu und sollte nicht verpasst werden.
Hauptattraktion sind jedoch die 12 Apostel, welche man auf jedenfall bei Sonnenuntergang sich anschauen sollte. Ebenfalls ein Abstecher nach Phillip Island lohnt sich, wer Koalas und die kleinsten Pinguins der Welt sehr nah erleben will.
Ich bleibe nun ein paar Tage in Melbourne und geniesse hier echten ital. Espresso und die Gazzetta bevor es dann Richtung Cairns weiter geht.
Bis dahin wünsche ich euch allen frohe Ostern und e gute Rutsch.

Dienstag, Dezember 19, 2006

Outback

Nach ein paar Tagen im Outback, bin ich nun in Adelaide angekommen. Das Outback war einfach eine super Erlebnis.Vor allem Uluru, Kata Tjuta und der Kings Canyon waren sehr faszinierend. (Ok nicht immer, vor allem dann nicht, wenn man bei 40 Grad im Schatten um den Uluru lauft, oder Nachts immer das Gefühl hat, dass noch ein Paar andere Lebewesen im Schlafsack sind. ;-) Wie auch immer, dass Übernachten im Freien war mega es war wunderschön vom pfeifenden Wind in den Schlaf begleitet zu werden. Dank unserem Guide, durften wir sehr viel über die Kultur der Aborigine erfahren und lernten auch diese zu respektieren. Aus diesem Grund, haben wir den Uluru nicht bestiegen und haben auch keine Fotos von den heiligen Orten gemacht. Tja, manchmal wäre es schon besser gewesen, sie hatten die Orten markiert, welche man fotografieren darf. ;-( Ebenfalls war das Essen im Bush der Hammer. (Vom selbst gemachten Brot konnte man eigentlich nie genug bekommen.) Auch ein Erlebnis für sich war die Bush Toilette. (Magazine waren keine nötig, denn der freie Blick in das Weite und die zahlreichen Krabbeltiere sorgten für Unterhaltung.) Wer nach Australien geht sollte auf jedenfall mal dass Outback erlebt haben.

Samstag, Dezember 16, 2006

Goodbye Sydney

Zehn Wochen gingen schnell vorbei
nun heisst es say to Sydney goodbye

Viele schöne Momente durfte ich erleben
und tolle Freundschaften haben sich ergeben

Als Backpacker gilt es nun weiter zu gehen
um von der schönen Insel mehr zu sehen

Zuerst einen roten Berg betrachten
und bei 40 Grad wohl verschmachten

Zu Weihnachten wird es kaum Schnee geben
aber darf sie mit den 12 Aposteln erleben

Bevor ich dann nach Cairns weiter fliege
mal schauen was für Eindrücke ich von Melbourne noch kriege

Keine Ahnung wie es dann weiter geht
wer es wissen will schaut im blog was da steht

Freitag, Dezember 15, 2006

Thank you

I want to thank all of you for the great times we've had together.


Montag, Dezember 04, 2006

Attimi

My time here has passed very quickly and I have only 2 months left to go. I have 2 weeks left of school and then I am going for my trip around Australia. (First destination is Uluru) These last 2 weeks will be very hard, because a lot of my classmates have already left - either to go home or travelling. It was sad, to say goodbye to all the people that I have had good times with. But the world is very small place and I am sure, I will see most of them again. ;-)
Until that time, I will remember them fondly. I want to thank all of you for the great times we've had together.

Die Zeit vergeht im Fluge und es ist nun bereits knapp 2 Monate her, seit ich die Schweiz in Richtung Australien verlassen habe. Bevor es weiter in Richtung Uluru (Ayers Rock) geht, darf/muss ich noch 2 Wochen die Schulbank drucken. Dies wird wirklich hart, denn die meisten Klassenkameraden/innen hatten am Freitag den letzten Schultag und es galt Abschied zu nehmen. Wer nimmt schon gerne Abschied, vor allem dann, wenn man so viele schöne Momente zusammen erleben durfte. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass ich viele von Ihnen wieder irgend wo auf unserer kleinen Kugel treffen werde. Bis dahin, behalte ich Sie alle positiv in Erinnerung und bedanke mich für die tolle Zeit.


Mittwoch, Oktober 25, 2006

in die kamera lacht


WENN DU WEIT VON ALLEN BIST
UND NICHT WILLST, MAN DICH VERGISST
MUSST DU DIR SCHNELL SKYPE BESORGEN
SONST BLEIBT ES DIR NOCH VERBORGEN
WAS MANCHER FREUND ZU HAUSE MACHT
WÄHREND IN DIE KAMERA LACHT

Sonntag, Oktober 22, 2006

My 1st. surf lesson

Nachdem wir heil am Strand angekommen sind, hiess es Neoprenanzug fassen und anziehen. Dann ging es schon gleich los mit der Theorie. Es war nicht einfach Eric in seinem Aussiedialekt zu verstehen. Jedoch als das Wort Shark attack fiel, fragten wir nochmals genauer nach. Er erklärte uns, dass es selten vorkommt, dass hier Surfer von Haien angegriffen werden, aber es sei auch schon vorgekommen. (und grinste)
Nein jetzt im ernst. Die grösste Gefahr war, dass man das Brett von einem anderen Surfer an die Mütze bekommt. Nach ca. 30 min. Theorie, wagten wir uns in das 16 Grad kalte Wasser. Dank dem Neoprenanzug hielten wir es bis zu 45 min. im Wasser aus, bevor wir wieder eine Pause machten und uns an der Sonne aufwärmten. Insgesamt hatten wir 5 Lektionen.

1. Richtig auf dem Brett liegen und paddeln
2. Aufstehen aufs Brett (4 Step)
3. Aufstehen aufs Brett (2 Step)
4. Sandbänke und Strömungen erkennen.
5. Welle erkennen und im richtigen Moment paddeln.

Nach fünf Stunden waren alle fix und fertig. Jedoch haben es alle geschafft, zumindest einmal auf einer Welle zu surfen. Obwohl man sich meisten wie in einer Waschmaschine vorkam, machte es mega Spass. Am nächsten Weekend geht es dann ins Surf Camp und die nächsten Lektionen stehen an.




Samstag, Oktober 21, 2006

SCE Culture Day

Für einmal musste ich gestern nur bis 10 Uhr (AM) büffeln, denn es war Culture Day angesagt. Sämtliche Studenten hatten die Gelegenheit ihr Land zu verträten und es von der besten Seite zu zeigen. Für die paar Mafiosos lohnte es sich nicht, einen eigenen Stand zu machen und wir durften uns bei den Schweizern anschliessen.
Der Schweizer-Stand war sicherlich der informativste. Sämtliche Daten der Schweiz konnte hier nachgelesen werden und zahlreiche Giveaways durften mitgenommen werden. (Wurde alles von der Botschaft gesponsert) Mit zahlreichen Fähnchen, Lampions, Prospekten und grossen Postern, gehörte der Stand sicherlich auch zu den schönsten.
Ebenfalls wurde mit dem Schoggifondue ein kulinarischer Hochgenuss serviert. Mit dem Lied 'es burebüebli mag i net ' wurde sogar für ein Höhepunkt auf der Bühne gesorgt. ;-)
Zu guter Letzt, wurde das Wissen über die Schweiz mittels einem Quiz geprüft und tolle Preise konnten gewonnen werden. (nein, keine DJ Bobo CD's)


Die absoluten Höhepunkte, waren jedoch die Koreaner und die Spanier(innen), welche mit Taekwondo und Flamenco auftrumpfen und das Publikum begeisterten.



Mittwoch, August 23, 2006

Wakesurfen

Für diejenigen, die die Welle nicht in Australien geniessen können, können dies auch ganz in der nähe tun.



http://www.wakeworld.ch/calendar

Wakesurfen ist Surfen hinter einem Boot, welches bis zu ein Meter hohe Wellen erzeugt. Durch die langsame Geschwindigkeit des Bootes (rund 15 Stundenkilometer) kann der Surfer sich problemlos nach dem Starten selbständig in der Welle halten, ohne sich an einem Seil festhalten zu müssen.Es kann mit normalen Surfboards oder auch mit speziellen kleineren Wakesurfboards gesurft werden. Hierbei können Basic Tricks wie Turns gemacht werden. Fortgeschrittene Surfer können auch auf dieser kleinen Welle Tricks vollführen wie Airs (Sprünge) oder 360 (1 Drehung) bis zu 900 (2.5 Drehungen).



http://www.limmatwave.ch

Freitag, August 18, 2006

Wellenreiten


Das Wellenreiten oder Surfen stammt von den Inseln Hawaiis. Nachdem es im 19. Jahrhundert von Missionaren fast ausgerottet wurde, erlebte das Surfen in den 50er Jahren, als viele US-Amerikaner diesen Sport für sich entdeckten, einen neuen Boom. Heutzutage werden Contests (Wettbewerbe) veranstaltet, bei denen Surfer ihr Können beweisen. Wellenreiten kann man allerdings nicht nur in Hawaii, Kalifornien oder Australien, sondern auch in Europa gibt es unzählige gute Strände zum Surfen. Benötigt werden lediglich ein Surfbrett, Surfwachs, eine Leash (in Australien als "Legrope" bezeichnet), eine circa zwei Meter lange Schnur, mit der das Brett am Bein gesichert wird, und evtl. einen Neoprenanzug (insider).

Geschichte:

Surfen oder Wellenreiten ist in seiner Urform schon annähernd 4000 Jahre alt. Durch die Reisen der Polynesier verbreitete sich auch das Surfen in der Südsee. Seine Blütezeit erlebte das Surfen auf den Inseln von Hawaii, wo es fester spiritueller und kultureller Bestandteil der Gesellschaft wurde. Durch die späteren westlichen Einflüsse wurden die Hawaiianer so nicht nur des Surfens beraubt, sondern praktisch ihrer ganzen Kultur.
Die Wurzeln des Wellenreitens verlieren sich ebenso im Dunkeln der Geschichte, wie die der Polynesier, welche als "Erfinder des Wellenreitens" bezeichnet werden können. Wahrscheinlich schon in vorchristlicher Zeit (etwa zwischen 750 und 500 v. Chr.) brachen die Polynesier auf aus ihrer Urheimat Hawaiki, das irgendwo in Indonesien vermutet wird, um das heutige Polynesien zu besiedeln.


Die Entwicklung des Wellenreitens begann wahrscheinlich mit dem "Body-Surfen". Dabei wurden die Wellen ohne Hilfsmittel nur mit dem Körper abgeglitten. Anschließend wurden Binsenbündel, kleinere Baumstämme, hölzerne Planken oder Kanuspitzen benutzt, um dem Körper mehr Auftrieb zu geben. Später wurde auf größeren Brettern liegend, sitzend oder auf den Knien gesurft. In dieser Form war Wellenreiten in ganz Polynesien (und darüber hinaus) verbreitet. Vor allem auf Tahiti hat es sich zum "Surfen im Stehen" weiterentwickelt. Frauen und Männer aller Klassen und Altersstufen gingen hier aufs Meer, um zu surfen.
Im Zuge der Besiedlung Ost-Polynesiens von Tahiti aus kam Wellenreiten dann in dieser Form auf die Marquesas-Inseln, nach Neuseeland, Rapa, auf die Osterinsel und nach Hawaii. Auf Hawaii hat es sich schließlich am weitesten bis hin zur Schrägfahrt entwickelt. Die gesellschaftliche Bedeutung des Wellenreitens wurde unter anderem daran deutlich, daß die Buchten mit den höchsten und besten Wellen für die Könige reserviert waren und für die restliche Bevölkerung mit einem Tabu belegt waren. Einmal im Jahr fand auf Hawaii das Makahiki-Fest statt. Die Arbeit wurde für drei Monate unterbrochen, um Erholung, Sport, Tanz und Festmahle zu genießen. Eine besondere Bedeutung hatten dabei die Wellenreitwettkämpfe, zu denen Tausende von Zuschauern kamen. Wellenreiten war auf Hawaii Nationalsport.
Da Wellenreiten bereits vor der Besiedlung Hawaiis (im 10. Jahrhundert n. Chr.) existierte, ist davon auszugehen, dass es mindestens 1000 Jahre alt ist. Jedoch gibt es Hinweise auf ein wesentlich höheres Alter dieser faszinierenden Sportart. Auch in Mikronesien (z. B. Fiji-Inseln, Neuguinea) und Melanesien (z. B. Marshall-Inseln, Karolinen) wurden Wellen abgeritten, allerdings nur dort, wo es auch gesellschaftlich und kulturell einen großen polynesischen Einfluß gab. Da aber der Aufenthalt der Polynesier in diesen Gebieten in der Zeit vor Christus vermutet wird, ist anzunehmen, dass das Wellenreiten bereits aus vorchristlicher Zeit stammt.


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